Dieser Text ist eine Ausdruck aus dem Internetangebot der Physiotherapiepraxis Sonnenberg: http://www.praxis-sonnenberg.de

Physiotherapie hilft bei Tinnitus

Eigentlich wäre es ganz still im Raum – wenn da nicht das störende Pfeifen, Piepsen, Rauschen oder Summen wäre. Drei Millionen Menschen leiden in Deutschland unter ständigen oder lang anhaltenden Ohrgeräuschen. Tinnitus ist keine Krankheit im eigentlichen Sinn, sondern ein Symptom, das im Alltagsleben sehr belastend sein kann. Je nach Beeinträchtigung reichen die Probleme Betroffener von Schlafstörungen bis hin zur Berufsunfähigkeit. Mögliche Ursachen für Tinnitus sind Lärmschäden, mechanische Schädigungen des Gehörgangs, Morbus Menière (Drehschwindel) oder Stress. Häufig lösen aber auch Probleme im Schulter-Nacken-Bereich oder Störungen des Kausystems die Ohrgeräusche aus. Hier kann gezielte Physiotherapie Betroffenen wirksam helfen.

Fehlhaltungen am Arbeitsplatz, Verspannungen der Nackenmuskulatur oder Blockierungen der Halswirbelsäule können eine gute Durchblutung und Versorgung des Ohrs beeinträchtigen und somit zum Tinnitus führen. Aber auch nächtliches Zähneknirschen ist ein möglicher Auslöser. Bei diesen ursächlichen Problemen hilft die Physiotherapie. Je nach ärztlicher Verordnung kann ein Physiotherapeut dann Manuelle Therapie oder krankengymnastische Übungen einsetzen, um den Tinnitus zu behandeln. Die Manuelle Therapie beinhaltet unter anderem Mobilisierungstechniken der Wirbelsäule oder des Kiefergelenks sowie Entspannungsübungen für die Muskulatur im Schulter-Nacken-Bereich. Auch eine spezielle Haltungsschulung mit Dehnung und Kräftigung der abgeschwächten oder verspannten Muskulatur kann gegen Ohrgeräusche wirksam helfen. Um die Muskelentspannung weiter zu fördern, können zudem Wärmeanwendung die Behandlung unterstützen.

So können Sie Tinnitus vorbeugen und eine Therapie unterstützen:

zurück zu Patienteninformation

Alle hier präsentierten Texte dienen ausschließlich der persönlichen Information. Sie stellen keine Beratung in Gesundheitsfragen dar und können diese in keinster Weise ersetzen. Suchen Sie daher bei Verdacht auf eine Erkrankung immer unverzüglich Ihren Arzt auf.